Das Etikett entsteht aus dem Rezept - Zutatenreihenfolge und Allergene stimmen dadurch von selbst.
Kostenlos · Keine Karte · Antwort in 24 h
Vollmilch, Zucker, Pistazie 12%, Dextrose, Magermilchpulver, Johannisbrotfaser, Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren.
Das Etikett folgt dem, was wirklich im Rezept steht - Dokument und Produkt driften nie auseinander.
Du tauschst eine Basis im Rezept und das Etikett rechnet sich neu - samt Allergenen.
Mehrere Versionen gleichzeitig führen und die drucken, die gerade gilt.
Die Zutatenliste stammt aus dem Eisrezept - ein Basistausch rechnet das Etikett von selbst neu.
Genauso läuft es bei Backwaren - auch Bäckerprozente landen samt Allergenen auf dem Etikett.
Die Kennzeichnung von Speiseeis ist keine Fleißaufgabe, sondern Pflicht aus der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV, Verordnung (EU) Nr. 1169/2011). Der praktische Haken: Die Daten stecken im Rezept, werden aber in den meisten Eisdielen von Hand in ein zweites Dokument übertragen - und bei jedem Lieferantenwechsel fängt das von vorne an.
Für vorverpacktes Eis - Behälter zum Mitnehmen, Gebinde für den Handel, Lieferungen an Cafés - ist die Liste vollständig:
Wie das Eis heißen darf, richtet sich nach den Leitsätzen für Speiseeis. Sie sind keine Verordnung, gelten aber als Maßstab dafür, was der Verkehr erwartet - und die Mindestanteile beziehen sich auf das Gewicht:
| Bezeichnung | Mindestanforderung |
|---|---|
| Milcheis | mind. 70 % Milch |
| Eiskrem / Eiscreme | mind. 10 % Milchfett |
| Rahmeis / Sahneeis | mind. 18 % Milchfett aus Sahne |
| Cremeeis / Eierkremeis | mind. 50 % Milch und je Liter Milch mind. 270 g Vollei oder 90 g Eigelb |
| Fruchteis | mind. 20 % Frucht (bei sauren Früchten wie Zitrus mind. 10 %) |
| Fruchteiskrem | mind. 8 % Milchfett |
Glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Schalenfrüchte, Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid und Sulfite über 10 mg/kg, Lupinen und Weichtiere.
Die Hervorhebung muss im Zutatenverzeichnis selbst sichtbar sein - durch Schriftart, Schriftstil oder Hintergrundfarbe. Scooply setzt sie automatisch, weil aus der Datenbank bekannt ist, welche Zutat ein Allergen ist, auch wenn sie in einer Grundmasse oder Paste steckt.
Die Kugel in der Waffel ist unverpackte Ware und wird anders behandelt als der geschlossene Becher. Die Allergeninformation muss dem Gast trotzdem zugänglich sein - in der Praxis über ein Schild an der Theke, eine Kladde oder ein gleichwertiges System in Sichtweite.
Die Details regeln die Länder unterschiedlich, nimm das hier also als Ausgangspunkt und nicht als Rechtsberatung. Scooply erzeugt beides aus demselben Rezept: das Etikett für die Verpackung und die Zutatenauskunft für die Theke.
Ein Etikett an jedem Behälter ist nicht der Punkt - die Allergeninformation muss dem Gast zugänglich sein. Scooply druckt diese Auskunft aus demselben Rezept, aus dem auch das Etikett für die verpackte Ware entsteht.
Speiseeis wird nach Volumen gehandelt, nicht nach Gewicht - deshalb steht die Füllmenge in Millilitern und die Nährwerttabelle bezieht sich auf 100 ml. Scooply rechnet das anhand des Aufschlags mit.
So, dass sie sich vom übrigen Zutatenverzeichnis klar abheben: über Schriftart, Schriftstil oder Hintergrundfarbe. Üblich sind Fettdruck oder Großbuchstaben; Scooply setzt das automatisch.
Das Etikett ändert sich mit - auch die Reihenfolge der Zutaten, die vom Gewicht abhängt. Frühere Fassungen bleiben in der Historie, damit nachvollziehbar ist, was auf welcher Charge stand.
Ja. Hat eine Grundmasse eine eigene Zusammensetzung, geht sie ins Verzeichnis des Endprodukts ein, und ihre Allergene werden genauso hervorgehoben wie direkt zugegebene.
Teste Scooply kostenlos und bring Rezepte, Produktion und Etiketten deiner Eisdiele an einen Ort.
Kostenlos · Unverbindlich